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Meine ersten 18 Tage :)

Autor: Anna | Datum: 11 September 2013, 18:23 | Kommentare deaktiviert

So, ich habe es endlich geschafft - mein Blog ist in Nutzung!! :D

Meine ersten 18 Tage... Womit soll ich anfangen? Nun, am Sonntag, den 25.08., sind Julia, Svenja, Salome und ich in Dar es Salaam gelandet. Gleich, nachdem wir das Flugzeug verlassen haben, hatte ich das Gefühl in eine neue Welt einzutauchen. Sogar die Luft roch anders! Aber besonders auffällig war es, wie stockfinster alles schon um 20:00 (Landung) am Äquator war. Außerdem ist es in Dar heiß und stickig (der ganze Verkehr....).   

Am nächsten Tag sind wir dann in das VEM-Regionalbüro auf (mit den zwei Süd-Südfreiwilligen aus Indonesien). Anschließend haben wir Simkarten und Internetsticks gekauft, Geld getauscht und einen großen, ganz westlich ausgestatteten Einkaufsmarkt besucht. Dann ging es wieder in unser (echt luxuriöses) Hotel zurück. Übrigens: die Straßenverhältnisse und vor allem deren Benutzung sind ein echtes Abenteuer ;) 

Der nächste Morgen begann für mich und Elisabeth (eine der Süd-Südfreiwilligen) recht früh: um 4:00 wurden wir beim Hotel abgeholt, um um 6:00 in die Maschine nach Mwanza zu steigen. Von Mwanza ging es dann weiter nach Bukoba (dabei wunderschöner Blick über den Viktoriasee ;)).

Während Dar es Salaam an der Küste Tansanias liegt und es dort (wie bereits erwähnt) stickig und heiß ist, ist Bukoba am Viktoriasee im Nord-Westen Tansanias gelegen. Hier ist es von den Temperaturen her einfach genial: immer ca. 25*C. Durch die sich immer mal wieder ergebenen tropischen Regenergüsse ist es in Bukoba und Umgebung herrlich grün; kurz um: landschaftlich einfach herrlich!

Nun gut, um das Ganze abzukürzen: nach Landung in Bukoba erster kleiner Stadtrundgang mit meiner Chefin Eva und dann ab nach Ntoma, wo meine Arbeitsstelle, das Waisenhaus, liegt. Ich wohne in einer wirklich großen Wohnung auf dem Waisenhaus Gelände (für Genaueres schaut euch einfach die Bilder von Lena im letzten Jahrgang an ;)).

Die Arbeit ist durch das viele Waschen (es ist kaum zu Glauben, wieviel Schmutzwäsche so kleine Racker innerhalb eines Tages produzieren können!!) recht anstrengend. Größtes Highlight dann für mich: nach Feierabend Füße hoch und gekühlte Fanta trinken (Kohlensäure!). 

Zur Zeit bin ich dabei mich einzugewöhnen und vor allem die Sprache zu lernen. Kiswahili ist bisher mein größtes Problem, da die Sprache Voraussetzung dafür ist, neue Leute kennenzulernen und als fremde, weiße junge Frau ernstgenommen zu werden. Aber "Pole, Pole" (etwa "Gemach, Gemach"), das wird schon werden! 

 

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